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Du hast das Recht
auf Gesundheitsversorgung und Gesundheitsschutz.

Foto von einem Wartezimmer mit leeren Stühlen
Foto von arturdrobniak via Pixabay

Alle Menschen haben das Recht auf gute Gesundheitsversorgung. Dieses Recht umfasst auch die sexuelle und reproduktive Gesundheit. Dafür ist ganz wichtig, dass du selbstbestimmte Entscheidungen treffen kannst. Das bedeutet, dass du das Recht auf Zugang zu Informationen und Aufklärung hast und dass du ärztliche Unterstützung erhältst, wenn du sie brauchst.

Sexuelle Gesundheit umfasst ganz viel: Zum Beispiel, dass du dich vor sexuell übertragbaren Krankheiten durch Verhütungsmittel schützen kannst. Du hast das Recht, Zugang zu Verhütungsmitteln zu haben und Informationen über Verhütungsmethoden zu bekommen. Sexuelle Gesundheit geht über körperliche Gesundheit hinaus. Sexuelle Gesundheit beinhaltet auch die Möglichkeit, dass du dich mit deiner Sexualität wohlfühlen kannst. Dass du deine Sexualität selbstbestimmt und sicher ausleben kannst. Dazu gehört, dass du in deiner Beziehung über sexuelle Wünsche und Grenzen ohne Angst vor Gewalt oder Ablehnung sprechen kannst.

Reproduktive Gesundheit meint die Möglichkeit Kinder zu kriegen. Es geht darum, dass du selbst entscheidest, ob du Kinder haben möchtest oder nicht. Das Recht auf reproduktive Gesundheit stellt sicher, dass du während und nach einer Schwangerschaft gut versorgt wirst. Das bedeutet auch, dass du medizinisch unterstützt wirst, falls du Schwierigkeiten dabei hast, gewollt schwanger zu werden (Reproduktionsmedizin). Und wenn du nicht schwanger sein möchtest, dass du einen Schwangerschaftsabbruch machen kannst oder kostenfreien Zugang zu Verhütungsmethoden hast.

Der Begriff „Gesundheit“ ist umfassend gemeint. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit so: „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“*

Recht konkret

Der Fachbegriff "sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR)" beschreibt das uneingeschränkte körperliche und seelische Wohlbefinden in Bezug auf alle Bereiche der Sexualität und Fortpflanzung des Menschen. Zu den entwicklungspolitischen Maßnahmen zur Verwirklichung dieser Rechte zählen zum Beispiel Sexualaufklärung, HIV-Prävention, Familienplanung, die Versorgung bei Schwangerschaft und Geburt, die Vorbeugung und Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten sowie die Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt, etwa der Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen.

@srr_konkret

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Sexuelle und reproduktive Rechte KONKRET

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